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Blogreihe Social Media Monitoring Folge 1: „Das Setup von Heartbeat“

5. April 2011

Die Keywords sind das Herzstück eines jeden Monitorings. Denn das Ergebnis der Suchabfrage kann immer nur so gut sein, wie die Suchbegriffe. Mit den Booleschen Operatoren verknüpft liefern sie die relevanten Suchergebnisse. Im Folgenden zeige ich Schritt für Schritt, wie die entsprechenden Keywords im Monitoring-Tool Sysomos Heartbeat angelegt und kombiniert werden können.

 

„It’s all about queries and tags“. Und das stimmt wirklich. Unter dem Menüpunkt „Settings“ können allerlei Einstellung für Heartbeat vorgenommen werden. Beim Aufsetzen eines Monitorings sind erst einmal die Reiter „Queries“ und „Tags“ von Relevanz.

Queries

Hier müssen im ersten Schritt die relevanten Suchbegriffe eingegeben werden. Ganz wichtig: Es können die Booleschen Operatoren „AND“, „OR“ sowie „NOT“ benutzt werden. Möchte man jedoch Facebook auf mögliche Unternehmens- oder Produktnennungen durchsuchen, so muss man auf die Verwendung der Operatoren verzichten – ansonsten wird die Suchabfrage kein Ergebnis haben.

Je nach Wortlänge haben in den vorgesehenen 5 Zeilen insgesamt 25 Suchbegriffe Platz. Die 5 Suchzeilen gehören zu der Ausstattung des Basis-Accounts. Bei Bedarf können weitere Zeilen gegen einen Aufpreis dazugebucht werden. Bereits beim Setup des Monitorings sollte man sich entschieden haben, ob möglicherweise nur Treffer ausgewählter Sprachen oder Länder von Bedeutung sind. Unter dem Punkt „Country and Language specific tracking“ können Sprachen und Länder einzeln ausgewählt werden.

Exclude

Einzelne Domains oder Termini können zudem von dem Monitoring ausgeschlossen werden.

Add a Querie

Heartbeat durchsucht standardmäßig das gesamte Social Web – also Blogs, Newsseiten, Foren, Twitter und Facebook. Sollten nur einzelne Kanäle relevant sein, können die entsprechenden Häkchen entfernt und die Suchabfragen damit eingegrenzt werden.

Soviel zu den Queries.

Im nächsten Schritt müssen nun noch die Tags angelegt werden. „Warum?“ fragen sich bestimmt nun einige. Nun, das ist eine Eigenart des Tools. Im ersten Schritt werden die Keywords definiert, nach denen das Tool das Social Web durchsucht. Im zweiten Schritt, also mithilfe der Tags, kann nun eine thematische Filterung der Treffer festgelegt werden.

Tags

Im Fall des Volkswagen-Konzerns könnten so beispielsweise die einzelnen Marken in separate Tags unterteilt werden. Dies erleichtert u.a. einen Vergleich der Marken bei der Auswertung. Wie hier in der Abbildung zu sehen ist, wurden den Teilnehmern der „Mainzer Tage der Fernsehkritik 2011“ einzelne Tags zugewiesen.

Last but not least:

Lässt man den gleich folgenden Schritt aus, so sucht das System ab jetzt nach Nennungen der angelegten Keywords. Unter dem Menüpunkt „Settings“ und „Manage Content“ lassen sich jedoch die Treffer der letzten 1, 3 oder 7 Tage in das System holen.

Content

Geschafft! Mit diesem Schritt ist das Setup des Heartbeat-Accounts abgeschlossen. Fragen?

  1. Klasse, vielen Dank für den Einblick. Also die frei konfigurierbare Tagging Funktion gefällt mir echt gut. Auch, dass man die Suche von vorneherein auf Quellen beschränken kann. Lassen sich auch „Custom Sources“ via RSS anlegen, auf die man sich beschränken kann?

    1. Zu den RSS-Funktionen komme ich in einer weiteren Folge meiner Blogreihe :-) Soviel sei schon mal verraten: Du kannst leider kein Domain-Set zusammenstellen, in dem gesucht werden soll und aus dem du einen RSS-Feed erstellen kannst. Du kannst allerdings bei der Konfiguration des RSS einstellen, dass Heartbeat dir alle Treffer aus Blogs zum Zeitpunkt X schickt. Das geht.

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