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Digitale Kommunikation und das tägliche Leben
Treffpunkt

Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin – re:publica 2011

17. April 2011
Kalkscheune

Ich fahre nach Berlin zur re:publica (meine erste wohlgemerkt) und packe ein: Mehrfachsteckdose, iPhone, iPad, Notizblock, Visitenkarten und jede Menge Vorfreude.

Gewohnt habe ich im citystay Hostel in Berlin Mitte. Kann ich nur empfehlen. Zentral gelegen, sehr saubere und nette Doppelzimmer für 25 Euro pro Nacht, da kann man nicht meckern. Wer will, kann für 4,80 Euro dort auch ein Frühstück bekommen.

Am Mittwoch startete der erste Tag auf der re:publica im Friedrichstadtpalast mit einer langen Schlange beim Check-in. Bereits  dort hatte ich das Gefühl, viele der Wartenden irgendwann in meiner Timeline schon mal gesehen zu haben. „Ist das nicht, der/die…“ Dieser Satz viel öfters.

Ausgestattet mit einem schwarzen Drei-Tages-Bändchen und einem neckischen Namensschild, auf das man mit Edding den eigenen Twitter-Namen schreiben sollte, ging es erst einmal in den großen Saal im Friedrichstadtpalast zu dem Vortrag „Wie Schwärme Marken, Märkte und Machtgefüge verändern“ von Christian Friege, Chef des Öko-Energieanbieters LichtBlick. Und schon der erste Fehler, verbunden mit der ersten Lektion: Man schaue sich keine Slots von Partnern an. #check. Herr Friege machte aus einem interessant klingenden Vortrag eine Werbeveranstaltung gespickt mit zahlreichen Fehlinformationen, leider.

Ach ja und ich war #gelb.

 

 

Zur Erklärung: Für das Namensschild gab es noch Aufkleber in den drei Farben Gelb, Rot und Blau. Wer sich während der re:publica über die sonderbaren Hashtags der Twitterer gewundert hat, hier die Aufklärung (geschrieben auf der Rückseite der Namensschilder)

Ein geheimer Zufallsalgorithmus hat Dir eine Farbe zugewiesen. Sobald Du einmalig einen Tweet mit #rp11 plus den Hashtag deiner Farbe (siehe Sticker) verschickst, wirst du Teil der re:publica-Welt. Alle deine  zukünftigen Tweets mit #rp11 lassen die Twitter-Map wachsen. Mehr Infos unter http://welt.re-publica.de.

Meine Highlights der re:publica auf einen Blick (sobald die Videos online sind werde ich sie an entsprechender Stelle einfügen):


Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem by Gunter Dueck

Medienkompetenz – Jürgen Ertelt #rp11 from Christian Cordes on Vimeo.

Medienkompetenz by Jürgen Ertel

 

Visueller Datenjournalismus by Gregor Aisch

 

Was würden wir gerne sehen bei öffentlich-rechtlichen Web-TV Formaten? by Karina Fissguss

 

Beyond Medienkompetenz by Gunter Dueck, Jöran Muuß-Merholz, Lisa Rosa, Felix Schaumburg, André J. Spang

 

Die Digitale Gesellschaft erklären by Markus Beckedahl

 

Social Payment und Crowdfunding by Tim Pritlove, Markus Beckedahl, Richard Gutjahr, Ulrike Langer

 

re:boot

Wenn ich auch mit meinem iPhone in den drei Tagen so gut wie nie ins WLAN gekommen bin, die Slots in der Kalkscheune immer hoffnungslos überfüllt waren, ich mir von den Vorträgen inhaltlich mehr versprochen hatte, so waren es dennoch drei tolle Tage. Ich habe viele Gesichter aus der Timeline endlich mal live erleben dürfen, interessante Gespräche geführt und eine gute Zeit gehabt. Die #reboot (eine vom Veranstalter organisierte Bootstour) war der perfekte Abschluss meiner ersten re:publica. Ich bin gespannt, wo die Veranstaltung im nächsten Jahr beheimatet sein wird und freue mich dort dann bekannte und neue Gesichert wieder zu treffen. Ein großer Dank, und das sollte nicht vergessen werden, gilt den Veranstaltern!!!

 

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