Finde das schwarze Schaf
27 April 2011
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Im Bereich Social Media Monitoring schießen die Anbieter wie Pilze aus dem Boden. In der großen Herde gibt es auch ab und an schwarze Schafe.
Doch wie erkenne ich ein schwarzes Schaf?
- der Anbieter behauptet, Daten von sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ komplett monitoren zu können. (Alle durch Passwörter oder Privatsphäreneinstellungen geschütze Bereiche derartiger Netzwerke dürfen nicht gemonitort werden)
- der Anbieter setzt sich mit der Datenschutzproblematik des Monitorings generell nicht auseinander
- der Anbieter führt die Tonalitätsanalyse der einzelnen Beiträge automatisiert durch, ohne dass diese im zweiten Schritt noch einmal redaktionell überprüft wird. (Dabei kann es zu Ungenauigkeiten kommen, da z.B. Ironie oder Sarkasmus durch automatisierte Analysen nicht zuverlässig dem korrekten Senitment zugeordnet werden können)
- es erfolgt keine individuelle Themenmodulation & Keyword-Analyse (Das wird dann zu einem Problem, wenn ein Monitoring für Kunden wie MAN oder die swb aufgesetzt werden soll)
Diesen Beitrag hatte ich schon lange in der Warteschleife, bis ich dann heute auf einen Eintrag im Grey Blog gestoßen bin. Im Interview mit Johannes Lenz berichtet Philipp Renger von Vico Research aus seinem Arbeitsalltag und spricht die oben genannten Eigenschaften schwarzer Schafe an. Ich kann ihm da nur vollkommen zustimmen.
Hier gibt’s das Video in voller Länge:






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