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Digitale Kommunikation und das tägliche Leben
Punktlandung

Woher nehmt Ihr nur alle die Zeit fürs Bloggen?

14. Juni 2011

Es gibt Dinge, die sind mir wirklich ein Rätsel. Ziemlich weit oben auf der Liste der Mysterien: Blogger, die gefühlte zehn Mal am Tag einen neuen Beitrag posten. Da stelle ich mir oft die Frage: „Woher nehmt Ihr nur alle die Zeit fürs Bloggen? Seit ich Anfang Mai meine neue Arbeitsstelle angetreten habe, betreue ich beruflich 3 Blogs, 3 Twitter-Accounts, zwei Facebook-Accounts und die Pressearbeit nicht zu vergessen. Ich versuche also in den rund 40 Stunden pro Woche diese Kanäle mit Content zu füllen. Der private Blog gerät dabei oftmals ins Hintertreffen – wie man ja auch an der Frequenz meiner Beiträge in den vergangenen 1 1/2 Monaten erkennen kann.

(Bildquelle: CC-BY Jordyn Bamf| flickr.com)

Oft genug plagt mich aber das schlechte Gewissen. Meist genau in den Situationen, wenn ich glaube, den Google Reader abgearbeitet zu haben, und schwubs noch ein lesenswerter Blogbeitrag zur Hintertür hereinspaziert kommt. Morgens, mittags, nachmittags, abends – unermüdlich wird gebloggt.

Wie ich eben auf Twitter lesen durfte, zeichnet sich der typische Blogger durch folgende Kriterien aus:

  • Blogger gleichen der Spezies der Twitterati und sind, nun ja, nahe des Wahnsinns
  • er leidet unter chronischem Zeitüberschuss
  • Schlaf, Essen und Erholung werden seiner Meinung nach überbewertet
  • immer auf der Suche nach Neuigkeiten und Publikations-Perlen im Internet, muss der Blogger ab und an googeln, was denn dieses „Privatleben“ überhaupt ist

Irgendwie gehöre ich auch zu dieser Spezies Blogger, sonst würde ich wohl kaum abends um halb elf hier sitzen und diesen Beitrag schreiben. Doch kann ich mit Eurem Tempo derzeit nicht mithalten. Ich hoffe daher auf ein wenig Nachsicht und gelobe Besserung!

  1. Zeit hat man nicht, die nimmt man sich :-)

    Aber es stimmt, die Zeit für das Bloggen zu finden, ist schwierig. Die besten Ideen für Blogbeiträge habe ich meist beim Durchforsten meines Google Readers und die besten Texte schreibe ich auf dem Weg ins Büro bzw. auf dem Heimweg.

    Aber eins ist Dir gelungen: Dein Feed wandert in meinen Reader.

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