Blogparade: “How I met my Twitter” und warum ein persönliches Kennenlernen so wichtig ist
Der 11. Juni 2010. Da saß ich im Wohnzimmer vor meinem Rechner und legte meinen Account auf Twitter an. Dass dieser Zwitschervogel mir so sehr ans Herz wachsen würde, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar. Inzwischen ist der Microblogging-Dienst mein täglicher Begleiter - im Büro, unterwegs in der Bahn, auf Veranstaltungen oder auf dem Sofa beim sonntäglichen Tatort. Twitter ist für mich Informationspool, Verbreitungsinstrument, Networkingplattform, Chat, SMS und Unterhaltung in einem.
Die eigene Timeline wird schnell zum privaten Raum, in dem man sich auskennt, wo immer wieder bekannte Gesichter auftauchen und man sich heimisch fühlt. Und, da gebe ich meinem Kollegen @professorbunsen recht, man möchte die eigene Timeline auch nicht mehr hergeben. Wirft man mal einen Blick in die Timeline anderer Twitterer - die Funktion bietet Twitter ja mittlerweile auch an – dann stellt man schnell fest: “So richtig wohl fühle ich mich damit nicht”.
Die Leute, die man täglich liest, wachsen einem schnell ans Herz, und es stellt sich so eine angenehme Vertrautheit ein. Man weiß, wann die Leute aufstehen, wo sie arbeiten, was sie gerne essen, wo sie wohnen, ob sie gerade umziehen, wer sich mit wem trifft und welche Hobbies die Kinder haben.
Spannend wird es dann, wenn der Medienwechsel vollzogen wird, und man sich nicht nur auf Twitter liest, sondern dann auch im Real Life trifft. Daniel hat das sehr treffend beschrieben: “Erstmalige Treffen mit Twitterati und Co. sind wie das 3. Date. Man kennt sich, mag sich, … “ Mir ging es bisher immer so, dass sich der sympathische Eindruck, den ich bereits dank Twitter von der jeweiligen Person hatte, durch das Treffen bestätigt hat. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf habe ich heute folgenden Halbsatz in die Welt (Twitter, Facebook & Google+) gerufen:

Meine Antwort: … ich neugierig bin, welcher Mensch sich hinter dem sympathischen Twitter-Account versteckt. Und natürlich hofft man, dass sich der positive Eindruck bestätigt. Die digitale Vernetzung – egal über welche Plattformen - kann ein persönliches Zusammentreffen niemals ersetzen. Das Gesicht eines Menschen prägt sich stärker ein, als sein Avatar. Und: Persönliche Treffen festigen Bindungen und manchmal entstehen daraus gute Bekanntschaften, Geschäftskontakte oder auch Freundschaften.
Hier die Antworten die meine Twitter-Follower gegeben haben: (Ich finde da sind wirklich sehr schön gar romantische Statements dabei!)

Das haben meine Freunde auf Facebook geantwortet:

Und auf Google+ fielen die Antworten so aus:
So, jetzt seid ihr dran. Wieso ist Euch das persönliche Kennenlernen wichtig? Habt ihr vielleicht schon besonders schöne oder skurile Momente erlebt? Lasst mich daran teilhaben.
PS: Die Idee zum Titel der Blogparade stammt vom geschätzten @danielrehn. Danke Dir!






Pingback: How I met my Twitter: Wenn die Timeline lebendig wird | Wissenssucher
Pingback: Begegnungen auf Twitter und im “realen” Leben #Blogparade | . NetzFaktorei
Pingback: Nicos Blog
Pingback: PR-Doktor. Das Blog
Pingback: Die Vorder- und die Rückseite von Twitter – oder warum persönliches Kennenlernen manchmal wichtig wird | Lernspielwiese
Pingback: Blogparade: „How I Met My Twitter“ oder „Warum ich meine Timeline auch in 3D und Farbe lieb habe“ « daniel rehn – digitales & reales
Pingback: How I met my Twitter
Pingback: Twitter und wie es mir hilft (mehr) Mensch zu sein | isartom
Pingback: Die Woche in Links (48/11) | gumpelMEDIA
Pingback: » How I met my Twitter » talinee bloggt
Pingback: Lesenswertes aus der Woche 49: Twitter, SEO, Arbeitswelten und ein Roman | warndorf.KOMMUNIKATION
Pingback: Twitter-Relaunch, Krisen und Zongo Limone – die wöchentliche Link-Parade › PR-Doktor. Das Blog
Pingback: „How I met my Twitter“ – Freundschaft in 140 Zeichen | Buecherkinder – Lesen :: Leben :: Lachen
Pingback: [Blogparade] “How I met my Twitter” und warum ein persönliches Kennenlernen so wichtig ist |
Pingback: Wird schon! | cdv!
Pingback: Barcamps in 2012 // stARTcamp Dresden
Pingback: Conversation is King (5/5) | die forschungsfront
Pingback: How I met my Twitter: Verdammt, diesen Typen gibt’s ja wirklich? | Mike Schnoor
Pingback: Conversation is King, auch im MaFo-Web – Florian Tress | FOYER für engagierte Marktforschung
Pingback: How I met my Twitter | Der Krangewarefahrer
Pingback: Offline-Events sind ein wichtiger Bestandteil deiner Online-Identität | Kai Thrun