Ein Blogstöckchen, die römische Geschichte, Barcamps & Transparenz

(Bildquelle (CC BY-NC-ND 2.0) by Anton Bader | flickr.com)

Der Nico hat mir diese Woche 10 Fragen zugeworfen, die ich hiermit gerne beantworte:

1. Dein erstes Mal im Internet sah wie aus?

Puh, das ist eine gute Frage. Ob es das erste Mal im Internet war, weiß ich gar nicht mehr genau, aber an einen Moment erinnere ich mich noch sehr gut: Wir sollten ein Geschichtsreferat über die Punischen Kriege vorbereiten. Geschichte gehörte während der Schulzeit nie zu meinen Lieblingsfächern, aber Recherchieren im Internet war schon cool, verglichen mit langen Aufenthalten in der Schulbibliothek oder dem Durchstöbern der Enzyklopädie der Eltern. Es machte selbst Geschichte erträglich.

 

2. Was war Dein Aha-Moment im Internet?

Meine Jobsuche zu Beginn des Jahres: Ich habe mit diesem /über dieses / dank diesem Internet einen neuen Job gefunden.

 

3. Von welchem Gesetzesverstoß im Internet konntest Du am längsten nicht lassen?

Davon werde ich jetzt hier nicht erzählen ;)

 

4. Was ist der Vorteil von Politikern, die Social Media nutzen?

Keine abstrakte Person zu sein, die man ab und an in den Zeitungen und Fernsehsendungen sieht, nahbarer zu werden, die Wünsche, Sorgen und Erwartungen der Menschen mitzubekommen und aktiv am Dialog teilzunehmen, sind meiner Meinung nach die wichtigsten Vorteile. Für Viele gehören das Social Web und der digitale Wandel zur Lebenswirklichkeit, diese zu kennen, ist ein Vorteil.

 

5. Gehst Du lieber zu Barcamps oder zu exklusiven Veranstaltungen mit Profis?

Ich gehe mal davon aus, dass die Frage bewusst so provokant gestellt wurde. Ich will einmal provokant antworten: Ich glaube, dass auf einigen Barcamps mehr Profis anzutreffen sind, als auf so mancher Konferenz, die du hier „exklusive Veranstaltungen von Profis nennst“. Aber dies nur am Rande: Ob ich ein Barcamp oder eine Veranstaltung besuche, hängt zum einen immer von den Leuten ab, die sie gestalten und die Leute, die ich dort anzutreffen glaube und zum anderen von meinen Erwartungshaltung und den Ziel des Besuchs ab. Mein persönliches Resümee der letzten 4 Jahren: Ich war vermehrt auf Barcamps und weniger auf Konferenzen unterwegs.

 

6. Welche Person sollte dringend mit dem Bloggen anfangen und warum?

Mein Bruder. Weil er es kann.

 

7. Was sind für Dich die Grenzen der Transparenz?

Wir alle entscheiden selbst darüber, was, wann und wo wir im Netz publizieren. Ich finde es enorm wichtig, die Menschen zu schützen, die sich für diesen Schritt nicht bewusst entschieden haben: Kinder, Freunde oder meine Familie (alle die, die nicht diesen Drang nach Transparenz haben oder noch nicht beurteilen können, welche Konsequenz dies hat).

 

8. Liest Du berufliche Emails im Urlaub?

Nicht mehr. Freizeit sollte auch freie Zeit von beruflichen E-Mails bedeuten. Diese Auszeit gönne ich mir.

 

9. Hast Du schon einmal Tweets vorgeschrieben?

Im beruflichen Kontext habe ich Tweets schon mal vorgeschrieben, geplant und dann veröffentlicht. Privat schieße ich eher locker aus der Hüfte und reagiere spontan.

 

10. Welches ist Dein absolutes Megasuperlieblingsblog ausser lumma.de?

Martin Weigert von netzwertig schätze ich für seine messerscharfen Analysen und Artikel abseits des Einheitsblablablas.

 

Ich habe meinem Blog am vergangenen Wochenende ein neues Design verpasst und in diesem Zusammenhang direkt auch die Blogroll überarbeitet. Ich würde die nachfolgenden 10 Fragen gerne an diese taffen Damen aus meiner Blogroll stellen:

 

1. Marie-Christine Schindler

2. Inken Meyer

3. Teresa Bücker

4. Carolin Neumann

5. Antje Schrupp

6. Su Franke

7. Meike Leopold

8. Nina Kalmeyer

9. Kixka Nebraska

10. Frau Feli

 

Die Fragen lauten:

1. Wer ist dein Vorbild – innerhalb und außerhalb des Social Web?

2. Über welche Meldung hast du dich 2013 besonders geärgert?

3. Über welche Meldung hast du dich 2013 besonders gefreut?

4. Wie würdest du folgenden Satz beenden? „Ich blogge, weil …“

5. Wie lautet der Titel deines ersten Blogbeitrags?

6. Welches ist dein persönliches Social Media Setup, mit dem du tagtäglich arbeitest?

7. Welchen drei Accounts hast du auf Twitter als erstes abonniert?

8. Wie sieht die Hülle deines Smartphones aus?

9. Warst du schon einmal Online-müde?

10. Welche Session würdest du gerne nächstes Jahr auf der re:publica sehen?

 

(Bildquelle (CC BY-NC-ND 2.0) by Anton Bader | flickr.com)