Schreiben, du fehlst!

Es gibt nicht viel, was ich, seit die Kinder auf der Welt sind, vermisse. Das Schreiben gehört definitiv dazu. Schreiben ist Ausdruck, beim Schreiben wird reflektiert, analysiert, eingeordnet, verarbeitet, geweint, gelacht und versöhnt. Es gibt einfach so viele Facetten. Ich möchte wieder mehr schreiben! Im Alltag zwischen Spielplatz, Essen zubereiten, Unternehmungen mit den Zwillis und Haushalt a) Zeit zu finden und b) sich zum Schreiben zu motivieren, ist leichter gesagt als getan. Ich bin aber fest entschlossen, es zu versuchen.

Neulich musste ich mir ja die Frage gefallen lassen „ob es denn in meinem Leben nur noch ‚Eltern/Kinder‘-Themen gäbe“. Leider war ich in besagtem Moment nicht schlagfertig genug, um geschickt zu kontern. Stattdessen (wir Frauen neigen glaube ich ein bisschen dazu) habe ich mir Gedanken gemacht, ob diese Frage bzw. der („versteckte“) Vorwurf gerechtfertigt sei. Ich bin zu dem Schluss gekommen: Nein, ist er nicht. Ich möchte darüber schreiben, was mich bewegt, das kann privater und auch beruflicher Natur sein. Ich kann nicht ausschließen, dass es mal Kinder- und Elternthemen sind. Tja.

Selbstverständlich dreht sich mein Leben als Mutter zu einem sehr großen Teil um die Kinder – wäre schade, wenn nicht. Ich finde das weder verwerflich, noch möchte ich mich dafür rechtfertigen müssen. Und dennoch weiß ich, dass ich nur dann das Mutter-Sein genießen kann, wenn Zeit für mich alleine übrig bleibt. Es wird also hier in meinem Blog demnächst kunterbunte Themen geben – je nachdem, wonach mir gerade ist und was mich beschäftigt. Zur Zeit mache ich eine kleine aber feine Weiterbildung zum Thema „Change Kommunikation“, dazu wird es sicher auch den einen oder anderen Beitrag geben.

So der erste Schritt ist getan. Ich freue mich auf alle weiteren!

 

(Bildquelle: (CC BY Christian Schnettelker)