Hebammen, ihr wundervollen Menschen. Danke!

Heute ist der internationaler Hebammentag. Ehrlich gesagt hätte ich das nicht gewusst, hätte ich nicht heute morgen den Artikel zur aktuellen Situation der Geburtshilfe und des Hebammen Berufs gelesen. Hebammen machen so einen tollen, wichtigen Job und sind ganz besondere Menschen. Ich kann natürlich nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen. Wenn mich Freunde oder Bekannte nach meinen Erfahrungen mit meiner Hebamme fragen, zaubert mir das jedes Mal ein Lächeln auf das Gesicht. Continue reading

Meine 10 Lieblingsorte auf Sri Lanka

Die Entscheidung, den Sommerurlaub auf Sri Lanka zu verbringen, entstand eher zufällig. Nachdem Island wegen der im Sommer immer noch frischen Temperaturen und Skandinavien wegen der horrenden Preise nicht in Frage kamen, suchten wir nach einem Urlaubsziel, das warme Temperaturen sowie einen guten Mix aus Kultur und Traumstränden zu bieten hatte. So viel ist sicher. Sri Lanka hat uns nicht enttäuscht – im Gegenteil. Nach knapp 2 Wochen, die wir nun wieder in Deutschland sind, lassen mich das Land und die Leute nicht los. Selten habe ich mich in einem Land so wohl, mit den Menschen so verbunden und am Ende so erholt gefühlt. Ich möchte euch in diesem Beitrag meine 10 Lieblingsorte auf der Insel vorstellen. Continue reading

Erst das Ziel, dann die Wahl des Werkzeugs (gilt übrigens auch für Corporate Blogs & Facebookpages)

Uns steht in der Kommunikation eine Vielzahl unterschiedlichster Werkzeuge zur Verfügung: Webseiten, Blogs, Pressemitteilungen, Pressefotos, Präsenzen im Social Web, Newsletter, Pressekonferenzen, Experteninterview und so weiter und so fort. Wenn nicht bekannt ist, mit welchem Ziel die Werkzeuge eingesetzt werden sollen, kann das Endergebnis nur ernüchtern sein. Ich verwende hier immer gerne die Analogie des Werkzeugkastens: Die Säge hilft eben auch nicht weiter, wenn eigentlich das Regal angeschraubt werden soll. Zwei aktuelle Beispiele – die Entscheidung des Mobilfunkanbieters blau gegen eine aktive Markenkommunikation auf Facebook und die aktuelle Diskussion zum Tod der Corporate Blogs – zeigen warum.

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KrisenPRCamp 2014: Echte Krisen, digitale Empörungswellen & überschätzte Relevanz

Es ist Sonntag, der 13. April. Es ist der Tag nach dem KrisenPRCamp, das sich nichts Geringeres auf die Fahnen geschrieben hat, als das Thema Krisenkommunikation zwei Tage lang aus verschiedensten Perspektiven zu beleuchten und zu diskutieren. Auch wenn ich sehr froh darüber bin, dabei gewesen zu sein und das aus meiner Sicht bisher inhaltlich beste Barcamp erlebt zu haben, so hatte dieses Wochenende auch irgendwie einen faden Beigeschmack, der sich aus unterschiedlichsten Krisendefinitionen, dem häufig verwendeten Begriff ‚Shitstorm’ und überschätzter Relevanz zusammensetzt.

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Das Problem mit der Filterblase

(Bildquelle: CC BY-ND 2.0 BY Photoclinique | flickr.com)

Auf dem CommunityCamp in Berlin wurde am letzten Wochenende im Oktober ausführlich über das Berufsbild des Social Media Managers diskutiert. Er twittert während der Arbeit, besucht diese Barcamps, die Push-Notifications auf dem Smartphone stehen selten still und dann noch diese Google Hangouts. Für viele Kollegen und Kunden sind wir Paradiesvögel. Genauer betrachtet sind wir gefangen in einer Filterblase, in der kaum jemand versteht, dass eine andere Person den Edgerank nicht kennt. Ich glaube, wir haben an manchen Stellen den Bodenkontakt verloren, es uns in unserer Filterblase zu gemütlich gemacht. Wir vernachlässigen die eigentliche Aufgabe des Social Media Managers, die darin besteht, der Berater und zentrale Ansprechpartner für digitale Themen zu sein, ob für das Unternehmen, eine Agentur oder Kunden. Continue reading

Generation Y – Zur Hölle mit den Schubladen

Ich glaube, ich muss hier etwas klarstellen: Denn ich fühle mich in keiner der ach so gerne verwendeten Schubladen wirklich wohl, geschweige denn, dass ich mich mit den Klischeebildern identifizieren kann. Irgendwie soll ich zu den ‚Digital Natives’ gehören, obwohl ich gerne online aber nicht ‚always on’ bin. Meine berufliche Laufbahn ist mir wichtig, ohne dass ich direkt als ‚Karrierefrau’ betitelt werden möchte, die neben dem Beruf keine Familie kennt. Ich trage ein dunkles Brillengestell, ohne mich als ‚Hipster’ zu sehen. Und ob man es glaub oder nicht, ich bin 1985 geboren und kann mich so gar nicht mit dem identifizieren, was gestern bei Lead Digital über die ‚Generation Y’ zu lesen war.

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Heimat ist nicht nur ein Ort, Heimat ist ein Gefühl

In Battenhausen, im schönen Nordhessen, 325 Einwohner – Tendenz eher sinkend… –, gibt eine Kneipe, eine Telefonzelle, einen Briefkasten, eine Durchfahrtsstraße, zwei Bushaltestellen, zwei Kaninchenvereine, einen Skilift, einen Sportplatz, natürlich auch Häuser, einige Bauernhöfe und rings herum den Kellerwald – Natur pur. Das ist der Ort, an dem ich aufgewachsen bin, in dem meine Großeltern am anderen Ende des Dorfs wohnen, wo jeder jeden kennt und es immer mindestens vier bis fünf Grad kühler ist als im Rheinland. Christian nennt diesen Ort daher liebevoll „Hessisch Sibirien“. Doch dieser Ort ist mehr als nur ein Ort. Er ist meine Heimat. Und Heimat ist vor allem ein Gefühl, ein Gefühl zu wissen, hier sind meine Wurzeln, hier komme ich her. Klingt poetisch. Ist aber so!

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Dieses Internet ist wie das ganz normale Leben und Blogger sind nur Menschen

Es gibt Themen, über die möchte ich eigentlich gar nicht mehr bloggen, weil sie schon an anderer Stelle hoch- und runtergeschrieben worden sind. „Pressemitteilungen sind nicht gleich PR“, „Facebook ist nicht das Social Web“ und „Social Media sind nicht nur Plattformen“ gehören dazu – Blogger Relations auch. Warum ich es trotzdem mache? Weil ich immer wieder Pressemitteilungen bekomme, in denen ich entweder mit „Sie“ oder mit „Lieber Blogger“ angesprochen werde, weil der Inhalt der Meldungen komplett an meinem Interessengebiet vorbeigeht und ich mir immer wieder denk: Leute, so schwer kann das doch nicht sein! Continue reading

Social Media Manager: weder Heilsbringer noch Facebook-Schreiberling

Ich sitze vor einer Zeitschrift und lese einen der in letzter Zeit sehr zahlreichen Artikel über DEN Social Media Manager. Beinah in jedem Absatze stocke ich kurz, schüttele den Kopf und lese dennoch weiter. Was dort geschrieben steht, ist so absurd, dass ich nicht aufhören und die Zeitschrift weglegen kann. „Lese einen Artikel über das Berufsbild Social Media Manager & werde den Verdacht nicht los, dass von einem Heilsbringer gesprochen wird …“, schreibe ich genervt auf Twitter.

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