Punktlandung

Ungefragtes Reblogging ist Content-Diebstahl

13. März 2012

Gestern fühlte ich mich an eine Situation aus meiner Kindheit erinnert: Ich war ein Buskind, hatte eine relativ weite Anreise von 15 Kilometern und war meistens schon über eine halbe Stunde vor Schulbeginn im Aufenthaltsraum anzutreffen, den hat unser Hausmeister netterweise für uns aufgeschlossen, damit wir uns die Zeit bis zum Unterrichtsbeginn nicht auf dem Schulhof vertreiben mussten. In unserer Klasse – wie in vielen anderen auch – gab es die „Spezialisten“, die eben schnell in der halben Stunde noch die Hausaufgaben machten … ähm abschrieben. Und die waren es auch, die sich dann ganz besonders beliebt machten, wenn sie den abgeschriebenen, vom tatsächlichen Autor mühsam zusammengezimmerten Aufsatz im Deutschunterricht auch noch vorgelesen haben.

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Punktlandung

Unternehmenskommunikation: Wenn Mitarbeiter für das Unternehmen sprechen

15. Februar 2012

Vor Kurzem bin ich über diesen Beitrag des pr-bloggers gestoßen und konnte nur zustimmend mit dem Kopf nicken. Als ich den Link auf Twitter mit den Worten „ In Social Media übernehmen Mitarbeiter durch ihre Posts in Teilen Aufgaben der Unternehmenskommunikation“ versendete, entwickelte sich mit @bendlerblogger, @silberschweif, @Christian_Henne und @Schrodi82 eine interessante Diskussion. Diese erstreckte sich über viele Tweets, sodass ich an dieser Stelle gerne meine Gedanken zu diesem Thema noch einmal aufgreifen möchte.

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Punktlandung

Blogparade: „How I met my Twitter“ und warum ein persönliches Kennenlernen so wichtig ist

2. Dezember 2011

Der 11. Juni 2010. Da saß ich im Wohnzimmer vor meinem Rechner und legte meinen Account auf Twitter an. Dass dieser Zwitschervogel mir so sehr ans Herz wachsen würde, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar. Inzwischen ist der Microblogging-Dienst mein täglicher Begleiter – im Büro, unterwegs in der Bahn, auf Veranstaltungen oder auf dem Sofa beim sonntäglichen Tatort. Twitter ist für mich Informationspool, Verbreitungsinstrument, Networkingplattform, Chat, SMS und Unterhaltung in einem.

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Punktlandung

Gedanken zur Work-Life-Balance: Sei ausgeglichen

23. Oktober 2011

Sätze wie „Sie müssen Ihre Work-Life-Balance ins Gleichgewicht bringen“, sind doch eigentlich der blanke Hohn. Ich habe mit dem Begriff und dem Satz an sich so meine Probleme. Diese Aussage suggeriert, man könne Schalter A und C betätigen und dann hält sich beides wieder die Waage. Nein, so einfach ist es dann doch nicht. Denn wäre es so einfach, dann gäbe es nicht die steigende Zahl von Burnout-Fällen, also Leuten, denen es offensichtlich nicht gelungen ist, „Work“ und „Life“ in Einklang zu bringen.

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Punktlandung

Nein, wir sind nicht alle befreundet

7. Oktober 2011

Nein, wir gehen nicht jeden Tag fröhlich pfeifend durch die Straßen, grüßen jeden Passanten, der uns entgegenkommt, und weisen die Dame vor uns auf dem Gehweg darauf hin, dass sie ihre Quittung gerade verloren hat.

Wir mögen nicht jedes Essen, jeden Wein, jede Band, jede Farbe, jede Frisur, jedes Auto und auch nicht jeden Menschen. Und was noch viel wichtiger ist: Wir sind auch nicht mit jedem Menschen dick befreundet oder gut bekannt.

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Punktlandung

Geht es denn wirklich immer nur um den Traffic?

10. August 2011

Diese Frage beschäftigt mich schon seit geraumer Zeit. Nutzen wir unterschiedliche Dienste ausschließlich, um über sie Traffic für unsere eigene Website und/oder den eigenen Blog zu generieren? Aus der Sicht eines Unternehmens oder eines Freiberuflers ist das vollkommen legitim – das steht hier gar nicht zur Debatte. Mir geht es in erster Linie um Privatpersonen, die als solche eine Website oder einen Blog betreiben.

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Punktlandung

Netzidentität vor der Geburt – Schwangerschaftsstatus auf Facebook

2. August 2011

Ich oute mich in diesem Moment vielleicht als Spießer, aber als ich heute morgen die Meldung auf mashable.com gelesen habe, dass es nun möglich ist, die eigene Schwangerschaft auf Facebook bekanntzugeben (ähnlich wie man Familienmitglieder hinzufügen kann), konnte ich nur mit dem Kopf schütteln. Auch wenn ich noch keine Kinder habe, empfinde ich diese Funktion auf Facebook als vollkommen überflüssig.

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