Erst das Ziel, dann die Wahl des Werkzeugs (gilt übrigens auch für Corporate Blogs & Facebookpages)

Uns steht in der Kommunikation eine Vielzahl unterschiedlichster Werkzeuge zur Verfügung: Webseiten, Blogs, Pressemitteilungen, Pressefotos, Präsenzen im Social Web, Newsletter, Pressekonferenzen, Experteninterview und so weiter und so fort. Wenn nicht bekannt ist, mit welchem Ziel die Werkzeuge eingesetzt werden sollen, kann das Endergebnis nur ernüchtern sein. Ich verwende hier immer gerne die Analogie des Werkzeugkastens: Die Säge hilft eben auch nicht weiter, wenn eigentlich das Regal angeschraubt werden soll. Zwei aktuelle Beispiele – die Entscheidung des Mobilfunkanbieters blau gegen eine aktive Markenkommunikation auf Facebook und die aktuelle Diskussion zum Tod der Corporate Blogs – zeigen warum.

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KrisenPRCamp 2014: Echte Krisen, digitale Empörungswellen & überschätzte Relevanz

Es ist Sonntag, der 13. April. Es ist der Tag nach dem KrisenPRCamp, das sich nichts Geringeres auf die Fahnen geschrieben hat, als das Thema Krisenkommunikation zwei Tage lang aus verschiedensten Perspektiven zu beleuchten und zu diskutieren. Auch wenn ich sehr froh darüber bin, dabei gewesen zu sein und das aus meiner Sicht bisher inhaltlich beste Barcamp erlebt zu haben, so hatte dieses Wochenende auch irgendwie einen faden Beigeschmack, der sich aus unterschiedlichsten Krisendefinitionen, dem häufig verwendeten Begriff ‚Shitstorm’ und überschätzter Relevanz zusammensetzt.

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Meine Online-PR-Wunschliste: Ich wünsche mir, …

Der Ed Wohlfahrt hat mit seiner Blogparade „Zukunft Online-PR“ die perfekte Vorlage für eine Wunschliste geliefert. Doch bevor ich hier loslege, sollte man sich Folgendes auf der Zunge zergehen lassen: Laut einer aktuellen Studie von PR Gateway hat mit „etwa 74 Prozent bereits eine Mehrzahl Online-PR als wichtigen Schwerpunkt in ihre tägliche Kommunikationsarbeit integriert.“ Das ist erst einmal schön. Leider wird Online-PR aber immer noch oft mit dem Einstellen von Pressemitteilungen auf Online-Portalen gleichgesetzt. Das ist schade. Da komme ich direkt zu meinem ersten Punkt auf der Wunschliste. Continue reading

Nicht dein Tanzbereich, sondern unser Tanzbereich: Kommunikation gestern und heute

Es war einmal eine Welt, in der hatte alles seinen festen Platz, und es hatte auch alles seine Ordnung. Keine Stellungnahme verließ die Unternehmen, bevor nicht die Unternehmenskommunikation und in letzter Instanz der Pressesprecher einen Haken daran setzten und das Schriftstück auf den „Unternehmenssprech“ anpasste.

Wenn Kunden, Journalisten oder Interessenten Informationen von den Firmen etwas wissen wollten, wendeten diese sich an eben diese Stellen. Ging es dabei um Presseinformationen, kontaktierte man die Unternehmenskommunikation, bei Broschüren oder Events kam das Marketing ins Spiel, und der Vertrieb wurde bei Interesse an dem Produkt oder der Dienstleistungen zu Rate gezogen.

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Unternehmenskommunikation: Wenn Mitarbeiter für das Unternehmen sprechen

Vor Kurzem bin ich über diesen Beitrag des pr-bloggers gestoßen und konnte nur zustimmend mit dem Kopf nicken. Als ich den Link auf Twitter mit den Worten „ In Social Media übernehmen Mitarbeiter durch ihre Posts in Teilen Aufgaben der Unternehmenskommunikation“ versendete, entwickelte sich mit @bendlerblogger, @silberschweif, @Christian_Henne und @Schrodi82 eine interessante Diskussion. Diese erstreckte sich über viele Tweets, sodass ich an dieser Stelle gerne meine Gedanken zu diesem Thema noch einmal aufgreifen möchte.

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Außen hui, innen pfui

In den letzten Monaten ist es mir immer wieder aufgefallen: Agenturen, Unternehmen und große Konzerne steigern ihre Präsenzen in den sozialen Netzwerken. Service-Angebot auf Twitter, neue Facebook-Kampagne, Webseiten-Relaunch mit Social Media Newsroom, usw. Von außen blitzt und blink es. Ein professioneller Auftritt in den Social Media ist wichtig – das steht außer Frage.

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